Aus diesem Entrée entwickelt sich eine virtuose konzertante Reise quer durch alle Stile und Epochen. Es beginnt mit dem magischen Seikilos- Epitaph, der ältesten bekannten Noteninschrift, und spannt einen Bogen über die berühmtesten Klassiker der Musikliteratur, wie immer speziell von Joja Wendt arrangiert.
Auf seiner Reise begegnet das Klavier zahlreichen anderen Instrumenten. Humorvoll – verspielt spinnen sich musikalische Dialoge, die in verschiedenen Farben und Charakteren erklingen, während sich immer weitere Instrumente verbünden, um den inmitten der Bühne thronenden Turm zum Einsturz zu bringen.
Für Joja Wendt ist Im Zeichen der Lyra fast zu einem Lebensprojekt geworden: “Je länger ich an der Geschichte und ihrer Umsetzung gearbeitet habe, desto mehr habe ich realisiert: Das ist meine eigene Geschichte!”, erzählt der Hamburger.
Und so ist Im Zeichen der Lyra nicht nur ein leidenschaftliches Plädoyer für Musikgrenzen sprengende Ideen: Der Großvater erzählt seinem Enkelkind die Geschichte auch, um ihm zu zeigen, wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu finden. “Heraklit wird die Aussage zugeschrieben: »Erziehen heißt, ein Licht anzuzünden und nicht, ein Fass zu füllen.« Und darin steckt so viel Wahrheit. Auch bildlich”, so Wendt: “Man muss für etwas innerlich brennen, dann ist es richtig für einen selbst - egal, was andere sagen.”
Im Zeichen der Lyra ist, wie alle Joja Wendt Konzerte bisher, ein generationsübergreifendes Programm. „Es ist ein unterhaltsames Konzert mit einer spannenden Geschichte - und das funktioniert gemeinhin ohne Altersbeschränkung.”

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